Über uns

Gründung

Am 25. Mai 1990 trafen sich 50 Turmuhrenfreunde und Freundinnen aus ganz Deutschland im „Pfälzer Hof“ in D-67806 Rockenhausen in der Nordpfalz. Ganz Deutschland bedeutet, dass auch Freunde aus der damaligen DDR zu den Teilnehmern zählten. Die Initiative hatte Knut Deutschle ergriffen, unter dessen Leitung und mit Hilfe der ehrenamtlichen Helfer der „Uhrenstube Rockenhausen“ das Symposium durchgeführt wurde. Anregung gab das Treffen von Turmuhrenfreunden im Oktober1986 in Gelnhausen, bei Herrn Bernhard Schmidt.

Die Namensliste der Frauen und Männer der ersten Stunde (1990) ruft manche Erinnerung wach:

Beck, Christian, Kölleda; Berger Erwin †, Bad Grund; Berger Karin, Bad Grund; Borck Christian, Breuberg-Neustadt; Deuerlein Arthur † , Oberjesingen; Dutschke, Wolfgang †, Hamburg; Ferner Klaus †, Meißen; Gläsner Horst, Holzgerlingen; Gohl  Christel, Radolfzell; Hügin Johann †, Lörrach/Brombach; Hummel Dr. Friedrich †, Böblingen; Klein Dr. J., Paderborn; Koch Ekkehard, Georgsmarienhütte; Koch, Prof. Veronika, Georgsmarienhütte; Kremer Reinhardt, Hofbieber-Kleinsassen; Kuban Peter, Stuttgart; Loesing Wiard, Münster-Roxel; Niemann Herwart, Lienen; Palm Giesela, Bad Münstereifel; Pauli Wilfried, Caan; Peter Klaus, Hamm-Rhynern; Prawitt, Leo, Mannheim; Rammenssee Georg, Gräfenberg; Reher, Hans W., Cramme; Sander Dr. Michael, Bassenheim; Schmid Rolf †, Stuttgart; Schmid Werner † , Stuttgart; Schmidt Bernhard, Gelnhausen; Schröer Josef, Bocholt, Starsy Peter, Neubrandenburg; Stegen Joh. van, Raesfeld; Stein Helmut, Offenbach; Steinbach Dr. Manfred, Duisburg; Stolz Leonhard †, Köln; Vanoli Wolfgang †, Freiburg; Vogt Wolfgang, Mindelheim; Zender Anton, Köln. Mancher der „Gründungsväter“ weilt schon nicht mehr unter uns, aber die Idee trägt noch heute diesen Kreis.

Das Ziel des damaligen Gastgebers in Rockenhausen, Knut Deutschle, war es, Turmuhrenfreunde unter ein Dach zu bringen, unter das Dach der DGC; Verbindungen zu schaffen, Themenbereiche anzusprechen und durch Referate zu vertiefen. Als erste Ansprechpartner haben sich damals die Herren Arthur Deuerlein, Dr. Friedrich Hummel und Wolfgang Vanoli bereiterklärt. Später unterstreicht Herr Dr. Hummel, der dann die Leitung des Arbeitskreises übernahm, in einem Bericht für die DGC-Mitteilungen, die Wichtigkeit solcher Treffen und den Gedankenaustausch in Wort, Bild und Schrift.

Unsere Treffen:

  • 2017 in Vorbereitung Internationales Turmuhrensymposium in der Schweiz, Tagungsort ist Solothurn. Besuche von Museen, Unternehmen für Kirchturmtechnik mit einer Klöppelschmiede und ein privates Turmuhrenmuseum ergänzt mit Fachvorträgen.
  • Tagungssprachen sind neben deutsch auch englisch und niederländisch.
  • 2016 Internationales Turmuhrensymposium in Österreich, Bundesland Vorarlberg, Tagungsort ist Dornbirn mit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das Programm umfasste Besuche von Uhren in Türmen, in Museen und in privaten Sammlungen. Fachvorträge und eine Tagesfahrt in die Schweiz swaren auf dem Programm. Tagungssprachen, wie immer, neben deutsch auch englisch und niederländisch.
  • 2015 Internationales Symposium in Erfurt / Thüringen Deutschland. Mit Exkursionen in das Umland, Besuchen von Uhren und Glocken in Türmen und einem Besuch in einem Unternehmen für Glocken- und Turmuhrentechnik, mit der Besichtigung der Restauratoren Werkstatt und Schmiede.
  • 2014 Internationales Turmuhrensymposium in D-67806 Rockenhausen, in der Nordpfalz. Exkursionen führten in den Dom nach Mainz mit der Besichtigung der astronomischen Uhr, die Augustinerpater Alexius (Nikolaus) Johann in Mainz berechnete, konstruierte und herstellte. Weitere Ziele waren alte Turmuhrwerke in der Umgebung von Rockenhausen, in Türmen und Ausstellungen.
  • 2013 Internationales Turmuhrensymposium in Belgien, Antwerpen. Unterstützt durch die niederländische S.O.T. Studiegroep Openbarer Tijdaanduiding, gab es Besuche von Turmuhren und Carillons in den Türmen von Damme, Brügge, Mechelen und Lier. Ein Besuch der Beiaardschool in Mechelen, der ältesten Schule der Welt für Glockenspieler und Fachvorträge zum Themenkreis Turmuhren und Glockenspiele rundeten das Programm ab. Die Teilnehmer kamen aus Belgien, Deutschland, England, Niederlande, Österreich und der Schweiz.
  • 2012 Internationales Turmuhrensymposium in Lübeck-Travemünde mit Besichtigungen von historischen Turmuhren und astronomischen Uhren in Lübecks Kirchen und Sankt Annen Museum. Besuch eines Unternehmens für die Restaurierung und Wartung von Turmuhren und für Kirchturmtechnik, sprich Glocken, Glockenstühle und Glockenspiele.
  • 2011 Internationales Turmuhrensymposium in England. Wir nahmen Quartier im Queen´s College in Oxford, besichtigten dort die reichhaltigen Museen und Uhren in ihren Türmen. Fahrten in die Umgebung,  nach London, Hampton Court und Salisbury erlaubten wiederum Besichtigungen in Museen, Türmen und Kirchen. Etwas Besonderes war es, die Turmuhr im Kirchenschiff der Salisbury Cathedral in Funktion zu erleben. Chris McKay und Keith Scobi Young von der Antiquarian Horological Society (AHS) und Rupert Griffin hatten viele Besichtigungen ermöglicht, die uns sonst verborgen geblieben wären. Die Teilnehmer kamen aus Belgien, Deutschland, England, Niederlande, Österreich und der Schweiz.
  • 2010 - 20 Jahre Fachkreis Turmuhren in der DGC. Internationales Turmuhrensymposium in Raesfeld im Münsterland. Es trafen sich Turmuhrenfreunde zu einem besonderen Symposium mit Besichtigungen und praktischen Arbeiten in den Werkstätten der Akademie des Handwerks. Vertreten waren die Länder: Schweiz, Österreich, Italien, Niederlande, England, USA und Deutschland
  • 2009 Internationales Turmuhrensymposium in den Niederlanden, in Venlo. An diesem Treffen beteiligten sich 95 Mitglieder aus sieben europäischen Ländern. Das Treffen stand unter dem Zeichen von Besuchen bei Firmen, die noch mechanische Turmuhren selbst hergestellt haben und heute noch betreuen. Einige dieser Unternehmen sind bedeutende Hersteller von Glocken und Glockenspielen mit eigener Gießerei. Die Lieferungen erfolgen weltweit. Schwerpunkt der Fachvorträge war die Dokumentation früher Turmuhren und ihrer Werke unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten im Rahmen spezieller Forschung. Dir Referenten waren ausnahmslos Niederländer aus der S-O-T, (Studiegroep Openbare Tijdaanduiding) die sich seit vielen Jahren aktiv mit diesem Thema befasst.
  • 2008 Internationales Turmuhrensymposium in Stuttgart-Bad Cannstatt, mit über 120 Teilnehmern aus 9 Ländern; Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz und Neuseeland. Herr Wolfgang Huf, seit vielen Jahren aktives Mitglied im FKT, wurde für sein Engagement für den Fachkreis mit einer Urkunde geehrt. Herr Huf ist der Stifter des beliebten Turmuhrweines.
  • 2007 Internationales Turmuhrensymposium in der Schweiz, in Luzern, mit Teilnehmern aus 9 Ländern; Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz und den USA.
  • 2006 in Goslar im Harz
  • 2005 schließt sich der Kreis an der „Geburtsstätte“. Es findet wieder ein Symposium in Rockenhausen statt. Es ist das erste internationale Symposium des Fachkreises Turmuhren. Über 80 Teilnehmer aus 6 Ländern, aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, aus England, Amerika und Deutschland kommen zusammen. Eine Exkursion nach Frankreich, (Straßburg und Hagenau) mit der Besichtigung bedeutender Uhren in Bauwerken und Museen, gehörte ebenso zu dem Treffen wie zahlreiche internationale Beiträge in Wort und Bild über die Schaffung von neuen mechanischen Turmuhrwerken und deren Restaurierung.
  • 2004 in Salzburg/Österreich
  • 2003 in den Niederlanden, in Nord Holland
  • 2002 in Dresden und Naunhof bei Leipzig
  • 2001 in Bayreuth
  • 2000 in Brügge in Belgien, hier haben die Mitglieder des Fachkreises Turmuhren die Leitung  in die Hände von Ekkehard Koch gelegt.
  • 1999 in Mindelheim
  • 1998 auf der Insel Reichenau
  • 1997 in Darmstadt
  • 1996 in Goslar
  • 1995 in Schwäbisch Hall
  • 1994 in Bad Dürkheim
  • 1993 in Bayreuth, dort übernahm Herr Dr. Hahn das Amt der Leitung des Fachkreises von dem plötzlich verstorbenen  Dr. Hummel. (Zwischenzeitlich hatte sich Herr Prof. Dr. Rüdiger, in enger Zusammenarbeit mit den Herren Deuerlein und Vanoli, um die Belange des Fachkreises gekümmert)
  • 1992 in Bocholt
  • 1991 in Mindelheim

Turmuhrenfreunde treffen sich, um dem nachzukommen, was die Gründungsväter diesem Fachkreis zur Aufgabe gestellt haben.

„Verbindungen zu schaffen, Themenbereiche anzusprech und durch Referate zu vertiefen“.

An dieser Aufgabe arbeiten wir und werden das auch in Zukunft machen.

 

Veröffentlichungen

In den Jahrbüchern/Jahresschriften der DGC wurden von den Mitgliedern des Fachkreises Turmuhren viele Berichte über Turmuhren veröffentlicht. Besonders unser Mitglied Peter Faßbender hat hier hervorragendes geleistet und wurde dafür 2009 vom F-K-Turmuhren mit einer Urkunde geehrt.

Außerdem hat der Fachkreis Turmuhren in den vergangenen Jahren

herausgegeben.

 

Seminare

In den Jahren 2002, 2003, 2004, 2005, 2006 und 2007 hat der Fachkreis Wochenseminare in der Akademie des Handwerks auf Schloss Raesfeld durchgeführt. Thema war und ist „Die Restaurierung von historischen Turm- und Eisenräderuhren".

Im Jahr 2004 haben Mitglieder des Fachkreises damit begonnen, nach historischem Vorbild aus dem Jahr 1780 (evtl. früher) ein Uhrwerk nachzubilden. In traditioneller Handwerkstechnik entsteht, in Zusammenarbeit mit der Akademie des Handwerks auf Schloss Raesfeld im Münsterland, ein geschmiedetes Turmuhrwerk. Das Gestell, die Räder und Achsen sind geschmiedet, jetzt folgt noch die Verzahnung und Lagerung.  LINK

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